Unser Tiefenentspannungsverfahren mit der RUHEMOMENT-Technik eignet sich für jeden, der unter hohen Anforderungen, Stress, Anspannung und Überforderung leidet und die sich bietenden kurzen Pausen nicht effektiv zur Erholung und Regeneration nutzen kann.

Besonders aufgefallen sind uns einige Gruppen, die besonders häufig über derartige Beschwerden klagen:

Alzheimer-Demenz
Die Ursache dieser meistens erst nach dem 60igsten oder 70igsten Lebensjahr auftretenden Erkrankung ist nach wie vor unbekannt. Die Symptome sind eine zunehmende Vergesslichkeit, Orientierungsstörungen, Fehlhandlungen. Später entwickelt sich eine schwere Persönlichkeitsveränderung. Es kommt zu völliger Hilflosigkeit und oft zur Heimunterbringung. Verschiedene Medikamente stehen zur Verfügung. Sie können oft eine Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung um mehrere Jahre bewirken. Die Belastung für die Lebenspartner und Angehörigen ist in der Regel enorm. Das Krankheitsbild kann stark variieren und es können sich schwerwiegende Begleitbeschwerden entwickeln.

Parkinson-Syndrom
Bei dieser neurodegenerativen Erkrankung kommt es fast immer aus noch nicht genau geklärten Gründen zu einem Untergang bestimmter Zellen innerhalb des Gehirns. Die Folgen sind zunächst eine zunehmende Einschränkung der Mimik und Beweglichkeit. Es kann sich aber auch zuerst ein Zittern einer oder beider Hände einstellen. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu völliger Hilfebedürftigkeit und Bettlägerigkeit kommen. Die physikalischen, medikamentösen und inzwischen auch operativen Behandlungsmöglichkeiten haben einen hohen Standard, reichen aber bis heute leider noch nicht aus, um ein Fortschreiten ganz zu verhindern.

Multiple Sklerose
Auch Enzephalomyelitis disseminata (E.d.) genannt. Die Ursache dieser Erkrankung ist ein Entzündungsvorgang im Gehirn und/oder Rückenmark. Dadurch kann es zu unterschiedlich stark ausgeprägten Bewegungs- und anderen Funktionsstörungen sowie psychischen Beeinträchtigungen kommen. Der Verlauf dieser Erkrankung ist auch ganz unterschiedlich und kann nicht sicher vorhergesagt werden. Einige MS-Patienten haben bei gesicherter Diagnose fast keine Beschwerden andere können so schwer beeinträchtigt sein, dass sie nur noch in einem Heim leben können.

Schlaganfall
Bei einem Schlaganfall kommt es zu einer abrupten oder langsam fortschreitenden Durchblutungsstörung im Gehirn. Die so eines Schlaganfalls oder Insults können mehr oder weniger stark ausgeprägte Lähmungen einer Körperseite sein. Manchmal ist das Sprachzentrum betroffen, dann kann die Verständigung sehr mühsam werden oder fast nicht mehr möglich sein. In anderen Fällen kommt es zu schwersten Gehirnschäden mit Koma. Durch die heute zur Verfügung stehenden Frühinterventionen und Rehabilitationsmaßnahmen kann vielen Insultpatienten sehr effektiv und auf Dauer geholfen werden

Wer aus persönlicher Erfahrung weiß oder im direkten Umfeld erlebt hat, welche Kraft, Ausdauer und persönliche Stabilität erforderlich ist, um z. B. Menschen mit einer Krankheiten zu begleiten oder zu pflegen, weiß, was das bedeuten kann und wovon hier die Rede ist.

Leider wird die enorme Leistung pflegender Angehöriger oder von Freunden und Bekannten in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Außer der Anerkennung fehlt es oft auch an der erforderlichen finanziellen Zuwendung und Bereitstellung technischer Hilfsmöglichkeiten.
Es ist inzwischen gut bekannt und untersucht, welche sich zum Teil schwerwiegende psychosomatischen Beschwerden und Krankheitsbilder bei den Pflegenden entwickelt haben.

Einer der häufigsten und größten Wünsche lautete: Wenn ich doch nur einmal wieder etwas Zeit für mich hätte, abschalten, entspannen und mich erholen könnte.

Wir haben aber auch gut beobachten können, wie dankbar pflegende Angehörige waren, wenn sich ihnen plötzlich die Möglichkeit einer tagesklinischen Behandlung oder auch nur einer stundenweise Entlastung durch ambulante Pflegekräfte ergab.
Jede auch noch so kleine Unterbrechung der persönlich und zeitlich sehr intensiven Pflege war ein Geschenk.
Umso bedauerlicher war es dann zu sehen, dass die kurzen Freiräume nicht sinnvoll und effektiv genutzt werden konnten. Die Chance, für vielleicht eine halbe oder eine Stunde abzuschalten, herunterzufahren und einfach nur weg zu dösen, konnte nicht umgesetzt werden, weil eine innere Lösung von den aktuellen Problemen nicht gelang.

Genau hier setzt die RUHEMOMENT-Tiefenentspannung an, nimmt den Zuhörer an die Hand und hilft ihm, für eine kurze Zeit etwas nur für sich allein zu tun.



Von Menschen mit Migräne-Kopfschmerzen ist bekannt, dass sie sich bei einem Kopfschmerzanfall am liebsten in einen abgedunkelten und leisen Bereich zurückziehen. Sie versuchen dann zu schlafen oder sich irgendwie abzulenken.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass in diesen Situationen die Tiefenentspannung nach der RUHEMOMENT-Methode eine hoch effektive Unterstützung sein kann. Die Betroffenen kommen schneller zur Ruhe und oft gelingt anschließend ein mehrstündiger Schlaf. In Einzelfällen wurde durch die frühe Anwendung der RUHEMOMENT-Tiefenentspannung das Auftreten Kopfschmerzen ganz verhindert.



Aus unseren Praxiserfahrungen wissen wir genau, dass das bei Kindern häufig diagnostizierte ADS- oder ADHS-Syndrom nicht mit Beginn der Volljährigkeit, also dem 18. Lebensjahr, plötzlich aufhört sondern sich in manchmal etwas abgeschwächter Form über viele Jahre, manchmal auch ein Leben lang, durch das Erwachsenenalter zieht.
Im Gegensatz zu den Erwachsenen stehen Kindern allerdings viel weniger Möglichkeiten zur

Begegnung der Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitäts-Störung zur Verfügung.
Wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Chronobiologie, die wir auf der Seite Wissenschaft als Übersicht zusammengefasst haben, für Erwachsene Gültigkeit haben, dann treffen sie in leicht veränderter Form auf Kinder und Jugendliche mit ADS ebenfalls zu. Allerdings sind in dieser Gruppe die Abstände zwischen den Aktivitäts- und Ruhephasen unter Umständen sehr viel kürzer, können aber durch die Vorgaben in der Schule und die innerfamiliären Abläufe fast nie eingehalten werden.

Sowohl Erwachsene als auch Kinder mit gesichertem ADHS-Syndrom haben die RUHEMOMENT-Methode ausprobiert. Bei den Erwachsenen war der Effekt ähnlich gut wie bei Nicht-ADHS-lern. Kinder haben sich oft die CD´s angehört und dabei in einem Buch geblättert oder etwas gemalt oder gebastelt. Dass gerade ADHS-Kinder eine ausgeprägte Fähigkeit zum "Multitasking" haben, also der Begabung, mehrere Sachen gleichzeitig durchzuführen, ist hinlänglich bekannt. Durch die gleichmäßigen Tonfolgen und Klänge auf unseren CD´s konnten viele ADHS-ler schnell herunterfahren und zur Ruhe kommen.

Einige Eltern haben ihren Kindern die RUHEMOMENT-Entspannungs-CD über einen Discman und Kopfhörer oder eine kleine Stereoanlage (Ghettoblaster) als Einschlafhilfe gegeben. Es hat uns nicht gewundert, dass die ADHS-Kinder mit dieser Geräuschuntermalung wesentlich schneller und besser einschlafen konnten, als wenn sie einfach in ihrem Bett zu einer bestimmten Zeit zur Ruhe kommen und einschlafen sollten.
In zwei wissenschaftlich begleiteten Projekten wollen wir 2005 eine größer angelegte Versuchsreihe durchführen. Mit Unterstützung des Vereins Menschen in Bewegung www.me-be.de können wir möglicherweise in zwei Feriencamps nur für ADHS-Kinder weitere Erfahrungen mit der RUHEMOMENT-Entspannungsmethode machen.



Mit zunehmender Verbreitung unserer CD´s sind auch immer häufiger Rückmeldungen von Gesunden, voll im Berufs- und Arbeitsleben stehenden Menschen eingegangen. Auch in diesen Gruppen sind wir immer wieder auf das Phänomen gestoßen, dass kurze, sich manchmal überraschend anbietende Zeiten zur Pause und Erholung nicht effektiv genutzt werden konnten, weil ein schnelles Herunterfahren und Abschalten nicht möglich war.

Sehr oft haben wir Berichte über voll gepackte Terminkalender, Besprechungen, hektische Tagesabläufe, schnelles Essen und lange Arbeitstage gehört. Dann stehen oft gerade 20 bis 30 Minuten für eine Kurzerholung zur Verfügung. Dabei ist uns immer wieder ein besonderes Phänomen aufgefallen:
Bei diesen hoch beanspruchten Personen waren die Arbeits- und Konzentrationsleistungen in der ersten Tageshälfte meistens sehr gut. Um die Mittagszeit, besonders aber nach dem Mittagessen, setzte vielfach eine bleierne Müdigkeit ein, die auch mit Unmengen von Kaffee, Tee, Cola, geöffneten Fenstern , Kniebeugen oder angeregten Gesprächen nicht zu überwinden war. Zwischen 16.00 und 19.00 Uhr begann bei vielen dann wieder eine vermeintlich leistungsstärkere Phase, die aber oft doch nicht sehr effektiv war. Müde und abgespannt kamen diejenigen dann nach Hause und konnten sich meistens zu keiner Aktivität mehr aufraffen.
Klassisches Zitat: Mittags kann ich mich vor Müdigkeit kaum noch wach halten, vor dem Fernseher schlafe ich abends ein und wenn ich ins Bett gehe wühle ich herum und komme nicht zur Ruhe. Nach solchen Schilderungen haben wir die RUHEMOMENT-Tiefenentspannung empfohlen.

Diejenigen, die sich im Verlauf des Tages ein oder zweimal die Zeit genommen haben, 15 bis 20 Minuten die RUHEMOMENT-Methode anzuwenden, haben berichtet, dass sie wesentlich wacher, schwungvoller und mit mehr Freude gearbeitet haben, abends besser zur Ruhe gekommen sind und eine deutliche Schlafverbesserung gespürt haben. Solche Reaktionen haben uns vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse wie sie in dieser Homepage auf der Seite … wiedergegeben sind, nicht überrascht.

Dass es nach wie vor in weiten Teilen der Bevölkerung sozial nicht akzeptiert zu sein scheint, am Tag ein "Nickerchen" zu machen, ist vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus der Chronobiologie sehr bedauerlich. Es gehört wohl schon eine große Portion Mut und Selbstbewusstsein dazu, sich am Tag 20 Minuten zurückzuziehen, nicht gestört werden zu wollen, sich bequem hinzusetzen oder hinzulegen und zu entspannen.

Wir sind aber fest davon überzeugt, dass mit der zunehmenden Verbreitung der Erkenntnisse und Erfahrungen der Chronobiologie sowohl von Seiten der Arbeitgeber als auch z. B. von den Krankenkassen eine weitergehende Unterstützungen zu einer effektiven Gesundheitsprävention erfolgen wird.